Was wird meine Scheidung kosten?

scheidungskosten

Um diese Frage beantworten zu können, muss man zunächst wissen, wonach sich die Gerichts- und Rechtsanwaltsgebühren richten. Die Höhe der Kosten einer Scheidung kann weder das Gericht noch der Rechtsanwalt nach freiem Ermessen festsetzen, sondern sie berechnen sich auf der Grundlage des sogenannten Verfahrenswertes.

Was ist der Verfahrenswert bei einer Scheidung?

Der Verfahrenswert, auch Gegenstandswert oder Streitwert genannt, berechnet sich bei einer Ehescheidung grundsätzlich aus dem dreifachen Monatsnettoeinkommen beider Ehegatten.

Hinzu kommt im Regelfall noch der Verfahrenswert für den von Amtswegen durchzuführenden Versorgungsausgleich. Dieser beträgt pro Anrecht 10 Prozent des Verfahrenswertes der Ehescheidung, mindestens jedoch 1.000,- €.

Diese Werte bilden somit die Berechnungsgrundlage für die bei der Scheidung entstehenden Kosten. Auf dieser Grundlage berechnen sich sodann die jeweils gesetzlich festgelegten Gerichts- und Anwaltsgebühren.

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Discount-Scheidung

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Discount Scheidung – Warum sie sich nicht durgesetzt hat und welche Alternative es gibt

Was ist eine Discount Scheidung?

Die sogenannte Discount Scheidung oder auch „Scheidung light“ ist eine schon häufig diskutierte Möglichkeit, das Scheidungsverfahren jedenfalls für kinderlose Ehepaare, die sich hinsichtlich der Scheidung und der Folgesachen einig sind, zu vereinfachen und günstiger zu gestalten.

Zuletzt hatte vor einigen Jahren die Justizministerin Zypries ein Konzept vorgelegt, bei welchem die scheidungswilligen Ehepartner, die keine gemeinsamen Kinder haben, keinen Anwalt mehr zur Durchführung des Scheidungsverfahrens benötigen, sondern stattdessen eine notarielle Erklärung hinsichtlich des Scheidungswunsches und des Unterhaltes sowie bezüglich der Ehewohnung und des Hausrates abgeben. Diese Erklärung sollte sodann bei Gericht eingereicht und auf dessen Grundlage die Scheidung ausgesprochen werden.

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Gastbeitrag – “Die Liebe und Ich” – Beziehungscoaching

Volker H. Rupp

Volker H. Rupp betreibt einen Blog zum Thema Glücklichsein in der Liebe (https://www.die-liebe-und-ich.de/).
Der folgende Gastartikel wurde uns von ihm zu Verfügung gestellt:


Danach und warum es wichtig ist, noch mal genauer hinzuschauen

Jetzt hat es doch nicht funktioniert. Es ging einfach schief. Was am Anfang so schön war und auch einige Zeit gut lief scheiterte zum Schluss! Du bist ratlos, tief verletzt, gibst Dir oder Deinem Ex-Partner die Schuld und fragst Dich, ob Du so etwas je wieder willst und ob es nicht ohnehin besser wäre allein zu bleiben. Vor allem, um diese Schmerzen zu vermeiden!

Gleich vorweg und wenn es noch so weh tut: Es ist tatsächlich vorbei!

Du brauchst Dir keine Hoffnung mehr machen, dass Ihr wieder zusammenkommt und es dann irgendwie wieder gut wird: Ganz anders, weil Du oder Dein Partner Dich veränderst. Das wird nicht passieren. Unter vielen hundert Klienten, die Trennungserfahrungen machten, habe ich es noch nie erlebt, dass ein Paar, das die endgültige Trennung ausgesprochen hat, wieder dauerhaft und glücklich zusammenkommt. Eine Zeitlang, ja. Aber die alten Wunden tauchen wieder auf, genauso wie die alten Sollbruchstellen. Und Ihr seid bald wieder dort, wo Ihr Euch getrennt habt. (Was anderes ist die Trennung in der Beziehung, aber das habe ich weiter oben erläutert.)

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Das Trennungsjahr – sollte man es abschaffen?

Trennungsjahr abschaffen

Trennungsjahr abschaffen?

Wegen des Trennungsjahres können viele Ehegatten nicht tun, was sie im Zeitpunkt der Trennung am liebsten sofort tun würden: sich von ihrem Ex-Partner scheiden lassen. Das Trennungsjahr ist gewissermaßen ein Übel, das Ehegatten nach der Trennung aufgebürdet wird, damit sie ihren Scheidungsentschluss nicht leichtfertig treffen. Aber genügt das als Grund zu sagen, dass Ehegatten mit ihrem nun nicht mehr geliebten Partner noch ein ganzes Jahr verheiratet bleiben müssen? Mit anderen Worten: Sollte man das Trennungsjahr abschaffen?

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Christian Kieppe im Interview mit Verena Arnold (ProntoPro)

prontopro Interview

Kürzlich veröffentlichte das Portal für Dienstleister – ProntoPro.de – in seinem Blog ein Interview mit Rechtsanwalt Christian Kieppe. Thema was vor allem die von ihm betriebene Webseite zur Online-Scheidung, seine Entscheidung sich schwerpunktmäßig auf Fragen des Familienrechtes zu spezialisieren und die diversen Tücken und Feinheiten einer Tätigkeit als Scheidungsanwalt. So werden u. A. Fragen wie

Seit wann ist es möglich, sich online scheiden zu lassen?

oder

Wie häufig arbeitest du mit dem Gesetzbuch?

behandelt.
Aber natürlich wird auch über Vor- und Nachteile der Online-Scheidung oder über Besonderheiten einer Einvernehmlichen Scheidung gesprochen!
Nachzulesen unter:
https://www.prontopro.de/blog/online-geschieden-werden-schnell-und-unkompliziert/

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Standesbeamte wollten Express-Scheidung

Standesbeamte fordern Express-Scheidung

Wie unter anderem RTL Online der Spiegel berichteten, gab es kürzlich eine Initiatve des Bundesverbandes der Deutschen Standesbeamten (BDS) zur Einführung einer erleichterten und beschleunigten Ehescheidung bei den Standesämtern.
Allerdings wird es diese Form der einvernehmlichen Scheidung wohl in naher Zukunft nicht geben.
Eine ausführliche Behandlung des Themas und der Geschichte der verschiedenen Vorstöße zur Ehescheidung ohne Anwalt finden Sie hier.

“Wir konnten uns mit der Initiative leider nicht durchsetzen. In den Bundesministerien der Justiz und des Inneren in Berlin hieß es, dass es kein politisches Interesse gibt”

, teilte der Bundesverband der Deutschen Standesbeamten (BDS) mit.

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Die Scheidungsraten sind rückläufig – Setzt sich der Trend fort?

Statistiken zum Thema Scheidung und Trennung gibt es viele. Mitunter wird untersucht, in welchen Städten die Scheidungsraten am höchsten sind, oder – wie Sie bei uns auch letztens schon lesen konnten – welche Jobs besonders „scheidungsgefährdet“ sind. In diesem Beitrag geht es um die Rückläufigkeit der Scheidungsraten in den letzten Jahren. Dabei drängt sich vor allem die Frage auf, ob sich dieser Trend fortsetzen kann.

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Mann-zu-Frau-Transsexuelle darf nicht rechtliche Mutter sein

Am 04.01.2018 hat der Bundesgerichtshof einen Beschluss vom 29.11.2017 veröffentlicht, indem der XII. Senat zu entscheiden hatte, ob eine Mann-zu-Frau-Transsexuelle bezüglich des Kindes, das  mit ihrem konservierten Spendersamen gezeugt wurde, rechtlich als Mutter oder Vater des Kindes einzustufen ist (BGH Az. XII ZB 459/16).
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Bestimmt Ihr Beruf, ob Ihnen die Scheidung droht?

Job und Scheidung?Jeder kennt Berufe, die „keiner machen will“. Nicht selten handelt es sich dabei aber um wichtige Berufe, die aber zum Beispiel aufgrund der besonderen Stressbelastung oder der hohen körperlichen Belastung bei Job-Interessenten verhältnismäßig unbeliebt sind. Hier und da spielt sicherlich auch die Bezahlung eine Rolle.
Doch gibt es auch Jobs, die vermeintlich unbeliebt(er) sein sollten, weil diese Berufsgruppen besonders hohe Scheidungsraten haben? Und lässt sich sowas überhaupt messen?

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